Kevin Papst Freiberuflicher Software Entwickler

Königspython

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Dies ist der erste Teil einer Königspython Artikel Serie, in der ich über meine Erfahrung mit Königspythons schreibe. Die weiteren Artikel sind unten verlinkt!

Bitte beachtet das alles was ich auf diesen Seiten über Königspythons schreibe, auf eigenen Erfahrungen, angeeignetem Wissen und dem Erfahrungsaustausch mit anderen Haltern basiert.

Python regius – „der königliche Drache

Der lateinische Namen „Python regius“ leitet sich her aus:

  • dem in der grieschischen Mythologie anzutreffenden Drachen „Python“
  • dem Artenname „regius“ (welcher königlich bedeutet)

Der Königspython wird umgangssprachlich auch Ballpython oder Ballschlange genannt. Diese Bezeichnung verdankt er seinem zurückhaltenden Temperament. Sie sind eher scheu und rollen sich bei „Gefahr“ lediglich zusammen, der Kopf verschwindet dann zwischen dem Körper. Daher der Name „Ballsnake“. Hierzu finden sich auch ein paar schöne Bilder auf der Seite „Königspython Bilder„.

Einleitung

Ich bin weder Wissenschaftler noch Tierarzt noch Züchter. Ich kenne nicht die Anzahl der Schuppenschilder meiner Schlangen und halte dies auch nicht für wissenswert (wer da anderer Meinung ist sollte mal versuchen diese bei seiner Schlange zu zählen – viel Spaß ;-). Mein Bestreben ist nur, ein wenig zum besseren Verständniss für diese wunderbaren Geschöpfe und zu einer Wissensverbreitung beizutragen.

Wenn Ihr Probleme mit Eurem Königspython habt, dann solltet ihr die vielen Foren und Newsgroups im deutschprachigen Netz besuchen! Diese bieten eine geballte Wissenssammlung und die dort anzutreffenden, hilfsbereiten und oft sehr erfahrenen Reptilienhalter können aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Erfahrungen in den meisten Fällen eine Hilfestellung geben. Fragt dort ruhig mal nach, auch wenn der Gang zum Tierarzt nicht immer vermieden werden kann (und sollte!) lassen sich dort doch häufig nützliche Vorab-Informationen finden!

Beschreibung

Der Königspython ist eine kleine, sehr kräftige Schlange und gehört mittlerweile zu den am häufigsten gehaltenen Schlangenarten. Diese Art wird nach wie vor von vielen Zoohandlungen aber auch immer wieder in der Literatur als Anfängertier angepriesen. Dem kann man zustimmen solange es sich bei dem Tier um eine deutsche Nachzucht handelt! Im Zoohandel bekommt man jedoch leider immer wieder bzw. häufig Wildfänge angeboten. Und da muß man ganz klar auch auf die Schwierigkeiten hinweisen, was Händler allerdings (teils aus Unwissenheit) oft nicht tun.

Sowohl Wildfänge als auch Farmnachzuchten sind eher etwas für Halter mit vorhandener Erfahrung in der Schlangenhaltung, da sie sich oft in einer schlechten Verfassung befinden. Importtiere sind häufig verwurmt und stark mit Ektoparasiten befallen. Die Schwierigkeiten bei Futterannahme und Haltung sind hinlänglich bekannt. Königspython sind häufig Futterspezialisten oder verweigern schlichtweg monatelang Futter.

Königspython sind völlig ungefährliche, jedoch teilweise schreckhafte und streßempfindliche Wesen. Das Schlangen keine Tiere für den Streichelzoo sind, sollte klar sein, Köpis sind aber auch in keinem Falle nachtragend wenn sie mal in Ruhe aus dem Terrarium genommen werden. Auch gegen einen (selbstständigen) Ausflug auf die sonnige Fensterbank oder hinter das schattige Sofa haben sie im Normalfall nicht einzuwenden. Soll heissen: wer Tiere mag die weder anhänglich noch besonders treu sind und der auch keinen starken Drang nach „Kuscheleinheiten“ verspürt liegt hier genau richtig!

Die durschnittliche Größe einer in Gefangenschaft lebenden, ausgewachsenen Königspython beträgt 110-150 cm, womit diese Art zu den kleinen Vertretern der Pythonfamilie gehört. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen erreichen diese Tiere eine Länge von 180cm und mehr. Männchen sind im Durschnitt ca. 10% kleiner als Weibchen. Ihr Gewicht liegt im ausgewachsenen Alter bei ungefähr 2 Kilogramm.

Zum Klettern ist der kurze untersetzte Körper im Gegensatz zu anderen Schlangenarten eher schlecht geeignet. Sie suchen lieber Höhlen auf als einen hohen Ast. So findet man sie in ihrer natürlichen Umgebung häufig in verlassenen Termitenbauten an, die vorallem Schutz vor Räubern und starken atmosphärischen Einflüssen bieten.

Der Königspython wird nicht in Unterarten beschrieben.

Mittlerweile sind verschiedene Zuchtvarianten erhältlich, deren unterschiedliche Ausprägungen vorallem in Farbe und Zeichnung zu suchen sind. Von diesen „Zuchttieren“ würde ich persönlich aber eher abraten. Ich denke das solche künstlich erzeugten Genpoole nicht Wille der Natur sind. Einige dieser Züchtungen haben Gendefekte. Nach meiner Auffassung liegt unsere Aufgabe in der guten Versorgung der in Gefangenschaft lebenden Tiere und nicht etwa darin sie „krank zu züchten“.

Verbreitung & Lebensraum

Die Tiere sind vorallen in West- aber auch in Zentralafrika anzutreffen. Sie halten sich bevorzugt im Grasland und kleinen Wäldern auf. Auch im Regenwald wurden Tiere gefunden, aber ihr Hauptverbreitungsgebiet sind neben Ghana, Togound Benin vorallem die Guinea- und Sudan-Savanne.

Artikelserie Königspython

Über den Autor

Kevin

Ich bin ein Tech Geek & Developer der Generation C64, begeistere mich für Open Source Software, lese gerne Bücher, springe aus Flugzeugen, halte die Luft beim Apnoetauchen an, hebe beim Kraftsport schwere Sachen hoch und übe seit Jahren das bloggen ... mehr erfahren

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Von Kevin
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