Wakeboarding

Wakeboarding kann man am besten als Kombination aus Snowboarding und Gleitschirmfliegen auf dem Wasser erklären.

Wasserspaß mit dem Brett unter den Füßen

Wakeboarding kann zu einer Super-Gaudi werden, wenn man eine Wasserratte ist und mit einem Brett unter den Füßen Sprünge, Akrobatik, Drehungen oder Loopings in der Luft machen will. Es ist fast so ähnlich, wie Skateboarden nur mit zwei Unterschieden: Das Brett oder Wakeboard ist an den Füßen festgeschnallt und das ganze findet im Wasser statt. Der Wakeboarder wird von einem Boot oder einer Seilbahn (Cable) gezogen. Wakeboard wird von „Welle“ abgeleitet. Die künstlich erzeugte Welle des Motorbootes, das den Wakeboarder zieht, dient dabei als Absprungrampe. Wakeboarding ist eine Kombination aus Wasserski und Wellenreiten und bietet jede Menge Fun.

Aus der Not eine Tugend gemacht hat der Kalifornier Tony Finn. Um auch ohne natürliche Wellen surfen zu können, ließ er sich mit seinem Surfboard von einem Motorboot ziehen. Die Idee war gut, aber ein optimales Brett musste her. So entwickelte Finn den „Skurfer“, der von Herb O´ Brian 1990 weiterentwickelt wurde. Sein „Hyperlite“ -Board gilt als der Vorläufer des heutigen Wakeboards. Auf den ersten Blick erinnert so ein Board an ein Freestyle-Snowboard und tatsächlich weichen Snowboarder im Sommer gerne auf das Wakeboarding aus. Wakeboards sind cool designte Teile und ziehen auch unterm Arm alle Blicke auf sich. Die Länge beträgt zwischen 111 und 145 cm, die Breite 40 bis 50 cm.

Wakeboarden kann man in Wassersportschulen erlernen, allerdings sind die ausgereiften Drehungen, Sprünge und Tricks, mit den klanvollen Namen, wie invert, funbox, kicker, rail slider, nur durch Üben und Spaß an der Sache zu verwirklichen.

Seit 1990 ist das Wakeboarden offizielle Sportart und in einem weltweiten Verband vertreten (IWWF). Große Wettbewerbe, wie die World Wake Association, die Pro Wakeboard Series oder die Teilnahme an den Word Games sprechen für die Begeisterung, die diesem Sport zuteil kommt. Auch in Deutschland ist das Wakeboarding längst zu einer festen Disziplin in punkto Wettkampf geworden. Zahlreiche Touren und Cups oder die Wakeboard-Meisterschaft sprechen mit talentierten Boardern für sich.

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Ich bin leidenschaftlicher Softwareentwickler und bekennender Open Source Fan, Freizeit-Blogger und Fallschirmspringer. Diese Seite ist meine private Spielwiese. Mehr Informationen über meine berufliche Qualifikationen gibt es unter www.keleo.de

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