Kevin Papst PHP Freelancer aus Berlin

Piwik zur Website Analyse

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Der heutige Beitrag richtet sich insbesondere an alle jene, die bisher keine Webanalyse Software wie Google Analytics oder etwas ähnliches verwenden.

Google Analytics ist ein hervorragendes Tool das man zur Messung der Websiteperformance einsetzen kann. Verschiedenste Analysen lassen sich hiermit durchführen, man kann es mit seinem Adsense Konto verbinden um Konversionen zu messen und gute von schlechten Kampagnen zu unterscheiden, es lässt so viele verschiedene Auswertungen zu, das hier weder der Platz noch die Zeit ausreicht um alles zu beschreiben.

Fangen wir von vorne an:  Auf vielen Projekten habe ich bisher Google Analytics (im folgenden GA genannt) eingesetzt.
Wieso? Nun, es ist mit einem Google Account in Minuten eingerichtet und verifiziert, man muß sich keine Gedanken um Hosting und die Performance des eigenen Servers und der Datenbank machen und nicht zuletzt ist der Funktionsumfang auch gewaltig. Aber es sprechen auch einige Gründe gegen diesen Dienst: Der deutsche Datenschutz verträgt sich z.B. nicht mit der Funktionsweise von GA, da alle gemessenen Daten an Server in den USA transferiert werden. Dazu kommt, das man Webseiten übergreifend von Google identifiziert werden könnte, Benutzer Profile können erstellt und zur Steigerung des Werbeumsatzes herangezogen werden.

Aber jetzt will ich endlich den Dreh zu Piwik bekommen … nach den genannten Bedenken ist es also Zeit, gerade in professionellen Projekten eine geeignete Alternative zu suchen. Das t3n Magazin hat vor kurzem eine nette Übersicht veröffentlicht und ich bin endlich dazu gekommen, Piwik mal in einer Live Umgebung zu installieren.

Ich bin sehr auf die ersten Auswertungen gespannt, die ich in ein paar Tagen durchführen werde. Vielleicht kann ich dann auch endlich die Cron Jobs des völlig falsch messenden Webalizer entfernen, den ich bisher getestet habe um zwischen GA und Logfile Auswertungen vergleichen zu können.

Piwik nutzt ähnlich wie GA ein Javascript um Besuche zu messen, bietet darüberhinaus aber zusäzlich die Möglichkeit mit einem Image auch Benutzer mit deaktiviertem Javascript zu tracken. Es kann zudem beliebig viele Webseiten erfassen, ein absolutes Killer Argument für alle die mehrere Projekte verwalten! Die Installation von Piwik ging sehr schnell, es wurde lediglich eine Datenbank und ein paar MB Festplattenspeicher benötigt, dazu PHP mit installierter PDO Erweiterung. Die erste Webseite konnte während der Installation angelegt werden und der Javascript Code war auch schnell eingefügt. Nur eins zum Abschluß, worüber ich kurz gestolpert bin:

Smarty und Piwik

Wenn man Piwik in einem Smarty Template verwenden will, muß man daran denken den Javascript Code durch {literal} TAGs zu maskieren, also z.B.:

{literal}
<script type="text/javascript">
try {
    var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 1);
    piwikTracker.trackPageView();
    piwikTracker.enableLinkTracking();
} catch( err ) {}
</script>...
{/literal}

Ansonsten kann man Probleme mit dem Piwik Logging bekommen, solange Javascript aktiviert ist…

Und jetzt viel Spaß mit dieser herausragenden Open Source Software.

Kevin Papst PHP Freelancer aus Berlin

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